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Es wurden 9 Seiten zu „Skulptur Weimar Übersicht“ gefunden.

  • Skulptur . Weimar . 2010 . Anne-Katrin Altwein . Flyer

    Die Größe der Plastik unterstreicht ihren Namen: Anne-Katrin Altwein liest den Namen Europē als Kompositum aus altgr. eurys („weit“) und opsis („die Sicht“): Europē also als die Frau mit der weiten Sicht. Der Weitblick aber scheint einem imperialen Zugriff auf die Welt gewichen: Statt der Augen, ja überhaupt statt eines Kopfes überragt den Körper der hünenhaften, langbeinigen Gestalt eine – ihre einzige – Hand.

  • Skulptur . Weimar . 2009. Thomas Lindner . Karien Vervoort . Flyer

    Die Wahl der Ausstellungsmacherin fiel – im „Bauhausjahr“ 2009 – auf zwei in Thüringen lebende Bildhauer, deren Werke einen Hang zu Geometrie und architektonischer Einmischung zeigen: Karien Vervoort (Wernburg) und Thomas Lindner (Erfurt) stehen dieses Jahr im Mittelpunkt des Interesses.

  • Skulptur . Weimar . 2006. Malin . Wetzel . Weiner . Flyer

    Die ausgewählten Skulpturen zeigen die Künstler in einem Erkenntnisinteresse vereint. In der Sprache der zeitgenössischen Kunst und mit den Mitteln moderner Technik ringen sie ihren Materialien eine immer neue Gestalt ältester geistig-geistlicher Inhalte ab: Treiben etwa Angelika Wetzel seit den 80er Jahren die Urmythen von Gebären und Wandlung zu immer neuen Arbeiten an der Urform des Eies an, so sind es für Georg Malin die Heiligen Zeichen, die er in seiner gigantischen Buchstabenreihe als Bausteine der Erinnerung und damit als Grundlage aller Kultur vor Augen führt. Wie Malin verwendet auch Willi Weiner Stahl, den Werkstoff des Industriezeitalters, um die seit Jahrtausenden beobachteten kosmologischen Wahrheiten in seiner „Ekliptik“ in Szene zu setzen.

  • Skulptur . Weimar . 2008 . Günter Ullmann . Flyer

    Wesentlich für alle Versuche mit Licht ist der schmale Spalt, an dem Licht gebrochen wird. Unverkennbar spielen Ullmanns Tore der Ferne auf solche Versuchsanordnungen an. Das Licht, das am Spalt seine heilige Natur – wie Goethe es nannte – preisgibt, fungiert seit der mittelalterlichen Kunst als Zeichen des Unsichtbaren. Durch einen Lichttunnel erklimmen in den apokalyptischen Visionen des Hieronymus Bosch die geretteten Seelen am Jüngsten Tag das jenseitige Reich. Ein Lichttor ist ein Form gewordenes spirituelles Erlebnis, zeigt – wie eine Himmelsleiter – eine göttliche Erscheinung an, ist ein Moment der Ewigkeit, ein Moment des Todes im Leben. Ein Lichttor markiert „diesen einen Punkt“, den Günter Ullmann in allen seinen Werken zu fassen sucht, „diesen einen Punkt, in dem unser Geist mit dem Kosmos, dem Weltgeist, verschmilzt.“

  • Skulptur . Weimar . 2011. Beate Debus - Timm Kregel. Flyer

    Beate Debus bearbeitet die Baumstämme mit der Kettensäge. So schuf auch Timm Kregel die Werke, mit denen er vor drei Jahren die Orangerie im Park von Belvedere bestückte: „Buchen von Belverdere“ betitelte die Ausstellung damals seine Arbeiten, die – tatsächlich aus den Buchen des Parks entstanden – mit kryptischen Titeln wie „Sumac“, „Egri“, „Thalo“ oder „Linster“ den Ursprung der Kunst bis in die Phänomene der uns umgebenden Natur hinein verfolgte.

  • Skulptur . Weimar . 2012 . Michael Ernst . Flyer

    Im Werk Michael Ernsts werden Einflüsse aus seinen Studien zur Kunstgeschichte des 20. Jh.s greifbar. So offenbaren seine „Steckfiguren I-XI“ (2009/ 2012), aber auch die Fragilität seiner Stahlkonstruktionen den Eindruck, den das Werk des amerikanischen Konstruktivisten David Smith in dem jungen Künstler hinterlassen hat. Auch Michael Ernsts „Königlicher Vogel“, ein kontinuierlich in Weiterarbeit befindliches Saurierskelett aus metallischen objets trouvés, hat Smiths „Royal Bird“ (1947) zum konkreten Vorbild. Für Ernsts Vorstellung von einer kinetischen Kunst der langsamen Bewegungen war George Rickey besonders prägend.

  • Neue . Skulptur . Weimar . 2014 . Beate Debus . Ulrich Eißner . Konstanze Feindt Eißner . Flyer

    Nach fünfzehn Jahren „Skulptur.Weimar“ gibt die Kuratorin Elke Gatz-Hengst (Galerie Profil Weimar) der von ihr initiierten Ausstellungsreihe als „Neue . Skulptur . Weimar“ in diesem Sommer ein anderes Gesicht. In Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein zeigt sie Exponate in der Innenstadt, im Kulturbahnhof Weimar, aber von nun an auch im Park des Landgutes Holzdorf. Sie rückt damit einen fast vergessenen und doch so geschichtsträchtigen Ort in den Fokus unserer Aufmerksamkeit und hebt ein Stück Weimarer Kulturgeschichte neu ins Bewußtsein.

  • Neue . Skulptur . Weimar . 2016 . Anna Franziska Schwarzbach . Andreas Theurer . Flyer

    Mit Andreas Theurer konnte Elke Gatz-Hengst einen Künstler gewinnen, dessen bisheriges Gesamtwerk sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt der Materialien und des künstlerischen Ausdrucks auszeichnet. 1956 in Göppingen geboren, schuf der bei Karl-Henning Seemann und Alfred Hrdlicka an der Kunstakademie Stuttgart ausgebildete Bildhauer detailreiche Architekturzeichnungen neben stimmungsvollen Landschaftsaquarellen und Holzschnitten, abstrakte Figurenpaare in Sand- oder Kalkstein neben konkreten Kuben aus korrodierendem Cortenstahl, ausdrucksstarke Gestalten in gebeizter Kiefer oder Eiche neben geschwärzten Objekten aus hölzernen Materialresten, geometrische Variationen in Wellpappe und Acrylsand neben verhüllten bronzenen Frauengestalten, symbolträchtige Marmorblöcke neben monumentalen Cortenstahltoren und temporäre Installationen in ostdeutschen Abrißbauten neben der gut 6 x 8m großen, aus schwarzen und weißen Pflastersteinen gelegten Zeitungsseite als Denkmal für den in Hof geborenen Freiheitskämpfer Johann Georg August Wirth.

  • Neue . Skulptur . Weimar . 2018 . Beate Debus und Thomas Röthel. Flyer

    Wo in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, als sich Herrenhaus und Park im Besitz des wohlhabenden Kunstliebhabers Dr. Otto Krebs befanden, ein Skulpturengarten mit Werken von Edgar Degas, Ernesto de Fiori, Auguste Rodin, Aristide Maillol, Constantin Meunier und Josef Heise angelegt war, treten in der temporären Ausstellungsreihe „Neue . Skulptur . Weimar“ jeweils neue, zeitgenössische Plastiken auf den zum Teil noch original erhaltenen Sockeln mit ihren berühmten Vorbildern in einen imaginären Dialog.