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Es wurden 2 Seiten zu „Albers“ gefunden.

  • "Ohne Blau geht gar nichts." Textbeitrag zum Katalog Astrid Albers 2018.

    Vor vier Jahren hat sich die Arbeitsweise von Astrid Albers revolutioniert. Sie fing völlig neu an. Macht nun dichte, strukturierte Arbeiten, bei denen sich im Verlauf des Arbeitsprozesses nach dem Verlaufen der Farben figürliche und doch stark abstrahierte Bildinhalte aus dem schöpferischen Chaos des ersten impulsiven Farbauftrags herauskristallisieren. Läßt angearbeitete Leinwände liegen und überarbeitet sie noch nach Wochen, bis sie wirklich fertig sind und die Künstlerin die Bilder erkennt, die sich da aus Altgewußtem und Erinnertem unter dem Pinsel geformt haben. Erkennt und deuten kann: „Norden“, „Erinnerung“, „Die Erde erinnert sich“ (alle 2015) „Das Wasser der Träume I und II“ und „Die Geister erinnern sich“ (alle 2016).

  • Astrid Albers. Nordlichter. Laudatio Weimar 2018

    Ich sehe nicht bloß eine Landschaft, sondern darstellt ist die Ruhe in ihr. Die Ruhe des Flusses, der sich ständig erneuert und doch immer derselbe bleibt. Vielleicht auch die Unüberwindlichkeit eines Flusses. Dieses Motiv des Wassers, das den Bildgrund teilt, ist bei Astrid Albers recht häufig, und ich denke, es könnte damit auch das Wesen der Unüberwindlichkeit gemeint sein, eine unüberwindliche Grenze zwischen zwei eigentlich so nahen und benachbarten Welten, wie gegenüberliegende Flußufer es sind. Wenn das stimmt, wären die Bilder noch sehr viel weiter ausdeutbar.